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Diese Filzschühchen sind für einen kleinen Mann mit Eltern die einen Fabel für Comichelden haben. „Be a hero“ finde ich ein guten Motto, und so fiel es nicht schwer für mich doch eher ungewöhliche Aspekte in das Filzthema zu integrieren. Der Schuh ist 11,5 cm lang, also Größe 17. Der Osterhase wird ihn zum rechten Kind bringen. Und weil es immer noch Leute gibt die sich unter Filzen so nichts vorstellen können habe ich ein Foto der Wolle mit angehängt. Denn so manche glauebt ich würde den Filzl fertig kaufen und es dann irgendwie schaffen daraus einen Schuh zu formen. So ist das aber nicht. Ich arbeite meine Schuhe aus ungesponnener Schaffwolle so wie die auf dem Bild. Das sorgfältige Umlegen einer Schablone ist ein entscheidender Teil meiner Arbeit und ist richtungsweisend für das spätere Filzergebnis. Wenn dieser Teil beendet ist kann der eigentliche Filzprozess beginnen. Mit Hilfe von heißes Wasser, Seife und Reibung entsteht nach einer ganzen Weile eine Filzholform. Sie wird geöffnet, die Schablone entfernt und anschließend gewalkt um den entstehenden Filz weiter zu verdichten. Im Laufe dieser Tätigkeit wird die endgültige Form angestrebt die ich am Schluss mit Hilfe einer Holzschuhleiste weiter festige.  Nach dem der Schuh getrocknet ist entscheide ich ob mir eine Rasur der Oberfläche notwendig scheint oder nicht. Häufig versäubere ich den Rand mit einem Knopflochstich. Wenn es größere Schuhe sind trage ich auf der Unterseite des Schuhs eine Latexsohle auf für mehr Sicherheit beim Tragen. Bei Bayschuhen ist das eigentlich unnötig.