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Hier habe ich schon über die Mariendiestel geschrieben. Der Wickel sieht schön aus und tut mir wohl. Damit der Wickel noch länger warm bleibt habe ich ein in der Form angelehntes Wärmekissen genäht. Der Zyklus der Pflanze ist darauf zu sehen. Aus den Mariendistel-Blüten entwickeln sich bis August oder September die Früchte mit den Samen. An den Früchten hängt zunächst noch ein seidiger Pappus, also eine Haarkrone, ähnlich wie bei Pusteblumen. Dieser Pappus wird bald von den Früchten abgeworfen, im Mariendisteltee wird er nicht verwendet, sondern nur die Samen mit ihrer glänzenden, harten Schale. Um diese für den Tee überhaupt wertvoll zu machen müssen sie vor dem Verwenden in einem Mörser angestoßen werden da sonst die wertvollen Stoffe nicht durch die feste Schale in den Tee gelangen. Ein großer, schwerer Keramikschlegel ist im Mörser sehr hilfreich.