igel3

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Kurz bevor mich Sigrun von Filzwerk48 zum Frühstück und Austausch besuchte hatte ich noch eine Doppeklrettungsaktion. Zuerst bewegte sich mein gelber Müllsack. Nicht zum ersten mal in diesem Sommer rettet ich einen total in Müll und Sack verstrickten dicken Stachelpelz. Wahrscheinlich froh trollte er sich Richtung Garagen. Das schien ihm schnell keine gute Wahl zu sein und machte kehrt. Statt durch eine Gartentüre zu marschieren wollte der Dummkopf durch die Maschen des  Zaunes schlüpfen. Mit Durchschlüpfen war aber nix! Der pelzige Freund hat ganz offensichtlich seine Hüftmaße deutlich unterschätzt (das Problem kennen wir Damen sicher auch  gelegentlich und hängen dann, sich wundernd, nicht im Zaun sondern vor dem Spiegel einer Umkleide, fest). So steckte der Igel im Zaun. Nicht ging mehr. Vor nicht ein Stückchen. Rückwärts gar nicht weil die Stacheln sich im Zaun verkeilten. Was tun? Zuerst hängte ich den Zaun unten aus, dröselte das Maschenwerk auseinander. Doch unter dem Freund war alles so eng, alles zog sich um das Bäuchlein immer fester. Der Seitenschneider half und der Kerl taumelte, ein zweites mal in einer Stunde gerettet von dannen. Ich reparierte den Zaun und schon stand Sigrun vor mir. Wir hatten schöne Stunden und ich freu mich sehr über die stetig anwachsende Vernetzung von schaffenden Frauen. Das ist wirklich toll wenn es zu einer Begegnung von Angesicht zu Angesicht kommt!