fruehlingskissen

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Noch sieht es da draußen nicht so ganz nach Frühling aus. Alles ist schneebedeckt. Wenn die Sonne mal scheint dann spüre ich schon ihre wachsende Kraft auf meinen Wangen. Und jetzt ist die perfekte Zeit um alles fein für diese zarte und hoffnungsvolle Zeit zu richten. Das heißt vielleicht auch die Gartenmöbel neu einzulassen, die Kissen und Auflagen neu zu benähen?! Kissen werden bei uns  immer geliebt und gebraucht. Das Kisseninlett hier ist gefüllt mit Dinkelspelz und Traubenkernen. Eine Mädchen hält einen Frühlingszweig auf dem ein kleiner Vogel singt. Diese Stickdatei wird sehr zeitnah im Stickdateien-Shop erhältlich sein. Den Zweig habe ich aus dem Kissen hinauswachsen lassen. Seine Blätter sind mit verschiedenen Kernen gefüllt. Traubenkerne und  Kirschkerne halten auch einen schonenden Waschgang aus und fühlen sich unterschiedlich an. Das ganze Kissen kann auf Kuscheltemperatur erwärmt werden. Hinten auf dem Kissen habe ich eine Strophe meines liebsten Frühlingsliedes  bzw. Gedichtes von Heinrich Seidel gestickt: Frühling. Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell? Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell? Und als ich so fragte, da murmelt der Bach: „Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“ Was knospet, was keimet, was duftet so lind? Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind? Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain: „Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!“ Was klingelt, was klaget, was flötet so klar? Was jauchzet, was jubelt so wunderbar? Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug: „Der Frühling, der Frühling!“ – da wußt‘ ich genug!
Jeden Tag mehr Licht! Die Tage werden immer länger. Die Kraft des Neubeginns sammelt sich, konzentriert sich um sich ganz bald in den schönsten Grüntonen zart und niegelnagelneu der Welt zu zeigen. Vorfreude! Immer ein tolles Gefühl. Das ist der Februar, der März. Ja, diese Kräfte, das Versprechen wird einem nicht „auf`s Auge“ gedrückt. Um das zu erspüren braucht es schon etwas innere Stille, eine kleine Willensanstrengung und Vertrauen. Ob wir nun diesen spektakulären Neubeginn schon fühlen oder nicht, er wird kommen!

It does not yet look much like springtime outside. Everything is covered with snow. I already feel the waxing strength of the sun on my cheeks when it shines. Now is the perfect time to get everything ready for this delicate and promising season. That means treating the garden furniture, re-stitching pillows and cushions. Pillows are always loved and needed at our place. This pillowcase is filled with spelt and grape seeds. A girl is holding a spring twig on which a bird is singing. This embroidery file will soon be available in the Stickdateien-Shop. I have let the twig grow out of the pillow. Its leaves are filled with various seeds. Grape and cherry seeds will withstand a delicate wash cycle and have a different feel to them. The whole pillow can be heated to the right temperature for snuggling up. On the back of the pillow I have embroidered a verse from my favourite spring song or poem by Heinrich Seidel.  Spring. What´s rustling, what´s dripping, what´s trickling so quickly? What´s flashing in sunlight?
What´s shining so brightly? And as I inquired the brook murmered back: „The Spring, the Spring, the Spring is awake!“ What´s budding, what´s sprouting, what´s scented so fair? What´s growing so green, what´s whispering in the air? And as I inquired it rustled in the grove: “ The Spring, the Spring, the Spring´s on the move!“ What´s ringing, what´s moaning, what´s piping so clear? What´s cheering, rejoicing so wonderfully to hear? And as I inquired the nightinggale trilled: „The Spring, the Spring!“ And I understood.

Every day more light! The days are getting longer. A new beginning is gathering and focusing its strength in order to soon present itself to the world in the most beautiful, new and delicate shades of green. Anticipation! Always a great feeling. That is what February and March are. Yes, this strength, the promise is not forced upon you. You need a bit of stillness inside, a little bit of determination and trust. Whether we already sense this spectacular new beginning or not, it will come!

Seidel, Heinrich (1842-1906)
Frühling
Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“
Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!“
Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
„Der Frühling, der Frühling!“ – da wußt‘ ich genug!Frühling