Erster Mai. Stunden im Oberland. FIRST OF MAY. HOURS IN UPPER BAVARIA.

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Den ersten Mai verbrachten wir im Oberland. Jona sammelte in einem Garten, mitten in den Bergen, gelegen an einem Bach, ganz frische Hühnereier. Diese Hühner haben ein feines Leben; ein eigenes kleines Wäldchen wo sie sicher feine Frühlingskräuter und Waldmeister finden können, frisches Bergwasser und Abends einen sicheren Stall zum Schlummern. Auf einem Baumplateau in 8 Meter Höhe tranken wir Kaffee und kuckten den Gänsen und Hühner zu. Jona rannte viele male den Huckel hinauf und flog beinah hinunter. Er sah aus wie der Geissenpeter. Oben auf dem Berg streckte er die Hände zum Himmel. Voller Freude und Lebenslust. In sehr alter Zeit war diese Geste ein Zeichen sich mit dem Göttlichen zu verbinden. Es ist eine archaische Geste und wir nutzen sie ganz unbewusst wenn uns das Herz vor Freude bis zum Hals schlägt (nebenbei meinte er sicher auch er sei der Größte..).
Der Tag war an sich ruhig. Hier ein Besuch, dort ein Besuch. Und doch sind es immer diese einfachen Dinge die so erfüllend sind; eine tolle grüne Kirchentüre, der Blick vom Baumplateau hinunter zu den vielen Buschwindröschen, das Licht in den Bergen, ein eierrundes frisches Abendessen, mein springender Bubensohn. Das alles sind mir herzwärmende Augenblicke.

We spent the first of May in Upper Bavaria. Jona collected fresh chicken eggs in a garden in the midst of the mountains, close to a stream. These chicken lead a fine life; their own little grove where they can certainly find fine spring herbs and woodruff, fresh mountain water and a safe coop to slumber in. We drank coffee on a wooded hilltop 8 meters high and observed the geese and chicken. Jona ran up the hill many times and almost fell down it. He looked like the „Geissenpeter“ (Translator´s note: the goat herder Peter in Johanna Spyri´s book „Heidi“).

On the top of the hill he stretched his hands up to the sky. Full of joy and the love of life. In ancient times this gesture was a sign of connection with the divine. It is a very archaic gesture and we use it subconciously when our hearts jump for joy (by the way, he certainly also believed that he was the „greatest“!).

It was a quiet day. Here a visit, there a visit. And yet small things are always what is so fullfilling; a wonderful green church door, the view from the wooded hill top down to the many anemones, the light in the mountains, a fresh „square “ meal rounded off with eggs, my jumping young son. All of these are moments that warm my heart.

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