Geburtstagsmann. Muttertag

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Gestern feierten wir im kleinsten Familienkreis den Geburtstag vom Lieblingsmann/Lieblingspapa. Die neue Laufbuxe und der Kopfhörer wurden gleich getestet. Geburtstag hin oder her, das Trainingsprogramm läuft. Noch etwa 4 Wochen bis zum Alpen-Triathlon am 13.06. Zu Dritt tritt das Museum an. Daniel übernimmt das Schwimmen.

Den Geburtstagstisch zeig ich morgen.

Heute ist Muttertag. Obwohl das in meiner Familie geradezu verpönt war (und trotzdem habe ich immer Wiesenschaumkraut für meine Mutter gepflückt) freue ich mich jetzt über den gedeckten Tisch den mir meine liebe Tochter gestaltet hat. Der Anlass in seiner vorgegebenen Art war für mich sehr lange, geprägt von der Familie, umstritten, aber ich habe diese Meinung überdacht und geändert. Solche Tage helfen konkret in eine Geste zu finden. Viele Menschen brauchen diese Art von Verabredung, Struktur, um ins Tun zu kommen. Für Andere ist jeder Tag ein guter Tag seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Kinder können übern. Solche Termine sind eine Hilfestellung für Menschen sich zu zeigen. Denn wir alle wissen: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ und dienen am Ende auch uns selber.

In diesem Sinne allen Müttern heute einen schönen Muttertag!

 

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Muße und Böhmische Liwanzen

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Die Zeit vergeht wie im Sauseschritt. Nach mehreren Monaten beginnt sich mein Sabbatical so zu entwickeln wie ich es mir vorgestellt habe. Es dauerte lange bis ich mich aus dem Gefühl von „Müssen“ raus nehmen konnte und es klappt keineswegs zuverlässig. Jetzt gerade erlebe ich sie wieder. Muße. Etwas tolles. Ich mache wundervolle gedankliche Ideenreisen. Schon das Herantasten an ein Thema, das vorsichtige Finden von dem was gefunden werden möchte, die Quantensprünge die sich ergeben sind in höchsten Maß erheiternd, erfüllen und nähen mich.

Für das Leibliche Wohl krame ich Erinnerungen aus meiner Kindheit heraus. Mit meiner Schulfreundin bin ich ab und zu Mittags zu ihrer Oma. Wenn es Liwanzen gab fanden wir das wundervoll:

Für ca. 20 Stück brauchst du 1/8 Ltr. Milch, 2-3 Eier, 1/2 Päckchen Hefe, 1 Prise Salz, 1 EL Zucker, Mehl und Butter nach Bedarf.

Alle Zutaten außer der Butter gut verquirlen (dickflüssig) und mit Butter in der Pfanne herausbacken (wie Pfannkuchen). Wenn man keine Livanzen-Pfanne hat, dann in einer normalen Pfanne mit 1 TL Teig ca. 5 Mark große Plätzchen backen. Nach belieben mit Zucker oder Marmelade bestreichen, oder dazu essen wonach einem ist.

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Corporate Design Kissen

 

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Ich habe eine Freundin die Schlaufen an Kissen liebt. Jedes Jahr zum Geburtstag nähe ich ihr ein neues Kissen. In diesem Jahr ist der Grundgedanke dazu ihr eigenes Corporate Design. Ich habe die Farben ihres Logos, ihrer Reiter auf ihrer Seite übernommen. Ihr Logo ist ein Ausschnitt eines für sie gemalten Bildes. Das Gold daraus taucht auf den Schlaufen in Form von Ziermusterstichen dezent auf. Das Holz des Baumes ist als Palo Santo-Anhänger am Reißverschlus zu finden. Eine Seite ist aus feiner Wildseide, die andere aus uraltem, feinen Leinen.

Liebe Beate ich wünsche Dir zu Deinem heutigen Geburtstag vom Höchsten das Beste!

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Maibaum aufstellen

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Trotz strömendem Regen habe wir im altbayrischen Dorf am Schliersee beim Maibaumaufstellen zugesehen. Jetzt ist das ja nur ein sehr „dünnes Stangerl“ wie man es in Bayern sagt, aber ich fand es aufregend genug. Der Baum bog sich, schwankte, bis er aufgestellt war. Eher selten werden Maibäume noch mit „Schwalben“, das sind die Stangen mit denen der Baum gelupft wird, aufgestellt. Meist sind die Plätze eng mit Häusern und Bäumen umstellt und die Maibäume werden aus Sicherheitsgründen mit modernem Gerät gestellt. Im Museumsdorf von Markus Wasmeier wird der Maibaum noch ganz traditionell, begleitet mit Musik aufgestellt. Trotz des Wetters sehr sehenswert!

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Wir haben ein bisschen beim Vinschgerlbacken zugesehen und mit Freunden gut gegessen.

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Die Kinder hatten ihre Freude im Kinderstadel. Für unsere Kinder reicht Stroh und ein anhängliches Huhn um für Stunden verschwunden zu sein. Leider sind die Bilder unscharf weil ich ein kleines Kameraproblem hatte. Für einen Eindruck reicht es wohl. Das Huhn (Drüffler Hauben) ist lustig. Es hat auf dem Kopf einen riesigen Federpuschel und ließ sich stundenlang von den Kindern kuscheln und umhertragen. Das Huhn bekam eine eigene Stroh-Höhle und wurde am Ende höchst ungerne zurück gelassen!

Nachtrag: Hier noch mal das Huhn das „Hu“ heißt:

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Das Almenkochbuch von Cordula Flegel

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Von Südostbayern über das Oberland bis ins Allgäu gibt es heute noch fast 1400 Almen, elf davon werden in diesem Buch vorgestellt. Die Autorin erzählt aus dem arbeitsreichen Alltag der Sennerinnen und Senner, zeigt das Buttern und Käsen, berichtet von Heumilchwirtschaft, Heilpflanzen und Viehgangeln. Sie schaut in die Küchen der alten Almgebäude mit ihrem Sparherd und den einfachen Küchenutensilien und lässt sich von den Sennerinnen 60 ursprüngliche Rezepte verraten.

Wer ein bisschen mehr möchte als ein reines Kochbuch wird Freude an diesem Buch haben. Die Bilder sind extrem stimmungsvoll, das Buch grafisch sehr klar gestaltet. Der griffige Bucheinband in „kalkigmatter“ Farbstimmung lässt mich das Buch gerne in die Hand nehmen.

Cordula Flegel Fotojournalistin, produziert seit 1994 Bild- und Textreportagen für Zeitschriften und Magazine. Seit 2001 lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern am oberbayerischen Schliersee und befasst sich zunehmend mit alpinen Lebensmitteln, der bäuerlichen Direktvermarktung, Brauchtum und Handwerk.

Das Almenkochbuch von Cordula Flegel aus dem Schweizer AT Verlag.

 

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Unbeschriftete Flaschen

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Warum es DOCH gut ist Flaschen zu beschriften musste ich letztens „herausfinden“. Normalerweise habe ich den Inhalt der Linken Flasche auch in der Flaschengröße der rechten Flüssigkeit. Die habe ich aber letztens verschenkt. So griff ich bei meinem letzten Filzprojekt nach der mir gewohnten Flasche und begann. Der kleine Farbunterschied fällt nur auf wenn die Flaschen nebeneinander stehen. Ich wunderte mich lange warum sich alles anders benahm als erwartet und gewohnt. Nichts schäumt, alles ist so zäh. Es dauerte lang bis mir klar wurde dass die gelbe Flüssigkeit eben keine Schmierseife ist sondern Leinöl zum Einlassen von Holz. Selbiges wird harzig und klebrig wenn es trocknet. Alles klebt jetzt, ist harzig. Mein Arbeitsplatz wurde mühsam gereinigt und teilweise entsorgt. Das Filzstück auch weil es so fettet und unangenehm riecht. Aber es hat trotzdem gefilzt, was wohl an der zusätzlich verwendeten Olivenseife liegt. Und jetzt hab ich sie dann doch wieder beschrifte, die Flaschen, auch wenn ich die Bapperl nicht so mag.

 

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